„Den Wert und seiner engagierten Pflege von Tradition in der Gemeinschaft“ stellte der diesjährige Schirmherr des 42. Salvator, Landrat Martin Sommer, am vergangenen Freitag im Mühlenhof Rheine eindrucksvoll in den Vordergrund. Das betonte er mit erkennbarem Stolz nach einem souveränen Faßanstich durch drei gezielte Schläge. Zudem auch als Schirmherr aller drei in Rheine ansässigen Traditionsgemeinschaften unterstrich er die gemeinsame bedeutende Aufgabe, die Geschichte der Bundeswehr am Standort Rheine lebendig zu halten.
Darüber hinaus hob er die „hervorragenden Beziehungen“ zwischen der Bundeswehr und der zivilen Bevölkerung hervor. Solche Veranstaltungen seien wichtig, um den Zusammenhalt sowie die Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft zu stärken. Der lang bewährte Brauchtumsabend, stets veranstaltet von der Traditionsgemeinschaft Westfalengeschwader e.V., zog dieses Jahr etwa 270 Gäste an.
Besonders geschätzt wird dabei die Gelegenheit, extra angereiste Kameraden aus ganz Deutschland in einer festlichen Atmosphäre wiederzusehen. Der 1. Vorsitzende, Oberstleutnant a.D. Hans-Hermann Schorling, hatte vorher alle Anwesenden willkommen geheißen und begrüßte ganz besonders die Ehrengäste Altkommodore Oberst a.D. Johannes D. Hassenewert, den Vorsitzenden der Gemeinschaft der Heeresflieger Oberstleutnant a.D. Norbert Burmeister sowie den Vorsitzenden des Traditionsverband Logistik Oberst a.D. Alexander Burmeister. Für die Verpflegung der Gäste war mit den traditionellen Haxen und Starkbier bestens gesorgt, was bei den Anwesenden großen Zuspruch fand.
Die Blaskapelle „Bayrische Acht“ aus Neuenkirchen sorgte wieder mit erfrischend zünftiger Marschmusik für die musikalische Untermalung des Abends und trug damit entscheidend zur festlichen Stimmung bei. Der Abend verlief in diversen geselligen Runden und die Gäste nutzten die Gelegenheit, um nicht nur alte Zeiten aufzugreifen, sondern lebhafte Gespräche über das aktuelle Weltgeschehen zu führen. Die Atmosphäre war geprägt von Kameradschaft und Zusammenhalt, sodass die Stunden bis in den frühen Morgen gegen 3 Uhr wie im Flug vergingen.
Die „Traditionsgemeinschaft Westfalengeschwader“ blickt bereits voller Vorfreude auf den 43. Salvatorabend im Jahr 2027 und hofft, auch dann wieder zahlreiche Mitglieder und Freunde begrüßen zu können. (sr)
