Leinen los….

 

hieß es am Donnerstag dem 07.09.2017 als die Pegasus, das „Flaggschiff“ der Bootssportgruppe JG 72 „W“, mit knapp einem dutzend Seeleuten der Happy-Hour Runde in See (Ems) stach. Der verantwortliche Kapitän an Bord, Peter Krenz, hatte mit tatkräftiger Unterstützung von Wilfried Helmich das Boot vom Ankerplatz bei Listrup zum Boarding Platz an der Panzerfurt der Ems manövriert.
Das Organisationsteam um Ludger Keuter hatte dort schon Verpflegung und Getränke „angelandet“.
Die gemeldeten Teilnehmer der Bootstour trafen sich gegen 09.30 Uhr auf einem kleinen Parkplatz am Walshagenpark und waren gemeinsam zum Anlegeplatz gekommen.
Das Anlegemanöver klappte wie am Schnürchen und da die Mannschaft wusste, was sie zu tun hatte oder auch nicht, wurde Proviant und alles nötige für die Bootstour auf dem Schiff verstaut.
Die Fahrt begann flussaufwärts. In souveräner Form steuerte Peter die Pegasus die Ems hinauf. Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass das Boot auf Grund seines geringen Tiefganges mehr über das Wasser schliddert, als das es schwimmt. Hier sind die Rudergänger mit sicherem Händchen gefragt.
Die Pegasus schlängelte sich der Ems folgend durch die schöne Landschaft. Links und rechts des Ufers, sowie auf dem Wasser konnte die Vielfalt der Vogelwelt, die sich in und an der Ems scheinbar sehr wohl fühlt, von uns beobachtet werden.
Das Ruder der Pegasus wurde zwischendurch zur Abwechslung in andere Hände gegeben. Wie ich schon erwähnte! Das Boot ist nicht so leicht zu steuern.
Obwohl die Ems reichlich Wasser führte, sind rechts und links der Ufer seichte Stellen. Diese sind zum Teil noch mit „Tang und Seegras“ unter Wasser bewachsen.
Plötzlich kein Schub mehr! Was war passiert?
An der Schraube hatte sich einiges „Grünzeug“ verfangen.
Nach der ersten Aufregung übernahm Peter, als verantwortlicher Kapitän, das „Ruder wieder in die Hand“.
Mit kurzen, präzisen Anweisungen wurde die Crew von ihm instruiert. „Haken und Ösen“ halfen die festsitzende Schraube wieder flott zu machen. Es konnte wieder voller Schub angelegt werden. Das Ruder blieb nun bis zum Ende der Fahrt in den Händen des Kapitäns.
Nachdem wir die Autobahnbrücke bei Salzbergen unterquert hatten wurde ein 180ˆGrad Turn eingeleitet und es ging nun flussabwärts.
Zwischenzeitlich wurde auch der Grill angeworfen. Wenn einem der typische Rauch von Holzkohle an der Nase vorbeizieht, meldet sich auch der Magen und man bekommt Appetit auf ein feines Stück Grillgut.
Ludger ließ es sich nicht nehmen selbst die köstlichen Würste in verschieden Geschmacksrichtungen auf dem Grill (Grillchen) zuzubereiten.
Alle langten kräftig zu und ließen es sich schmecken.
Die restliche Zeit verging bei wichtigem und unwichtigem „Gerede“ wie im Fluge.
Die Mannschaft wurde nun vom Kapitän zum Klarschiffmachen aufgerufen, denn der Anlegeplatz kam in Sicht.
Das Anlegen, Ausräumen und wieder Ablegen des Schiffes verlief ohne Komplikationen.
Peter und Wilfried steuerten die Pegasus wieder in die „Garage“, die Anderen bestiegen ihre Autos und verließen nach einem geruhsamen Tag den Hafen.
Ich meine eine solche Fahrt sollte getrost wiederholt werden.

Manfred Hupp

 

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